3D Bestickung von Kappen

Kappen oder Caps mit 3 D Bestickung sind heute voll im Trend.  Für die in kleinen Serien gefertigten Sammlerkappen von amerikanischen Teams aus den 90er Jahren werden heute hohe Preise gezahlt.

Alle diese Sammlerkappen haben aber eins gemeinsam. Die einzelnen Stoffteile (Panel) dieser Kappen wurden vor dem Zusammennähen der Kappen, teilweise unter Verwendung vorproduzierter farbiger Schaumstoffelemente produziert.

Bei der nachträglichen Bestickung von Kappen muss zwischen dem Schirm und der unteren Kante der Bestickung durch die Form des Stickfusses ca. 12-15mm frei bleiben.

Bei modernen Snap-Back Kappen müssen sogar ca. 20mm frei bleiben, da der gerade Schirm ansonsten am Stickkopf scheuert.

Beim 3D Stick wird während des Stickvorganges ein festes Stück Moosgummi aufgelegt.

Dieses wird dann überstickt. Beim Sticken wird das Moosgummi so start perforiert, dass man das überschüssige Material abziehen kann. So einfach wie es klingt ist es aber nicht. Man muss die nicht in Stickrichtung liegenden Seiten sorgfältig mit zusätzlichen Stichen verschließen.

Auch Stichlänge, Stickdichte und viele andere Parameter müssen angepasst werden um ein optimales 3D Stickergebnis wie auf diesen Bildern zu erzielen. Daher lohnt sich 3D Stick nur bei größeren Stückzahlen.

Alternativ zum 3D Stick mit Schaumstoff gibt es die Möglichkeit mit einen „erhabenen“ Stick einen 3D Effekt zu erzielen. Dabei werden mehrere immer breiter werdende Lagen Stick übereinander gestickt.

 

 

 

 

 

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